Jana Oliver - Die Dämonenfängerin - Aller Anfang ist die Hölle
Autor: Jana Oliver
Übersetzer: Maria Poets
Originaltitel: The Demon Trapper's Daughter
Deutscher Titel: Die Dämonenfänerin - Aller Anfang ist die Hölle
Einbandart: Gebunden
Erscheinungsdatum: 05.09.2011
Verlag: Fischer FJB
Seitenanzahl: 537 Seiten
Die siebzehnjährige Riley, einzige Tochter des legendären Dämonenfängers Paul Blackthorne, hat schon immer davon geträumt, in seine Fußstapfen zu treten. Jetzt ergreift sie die Chance, sich zu beweisen. Die neue große Serie für alle Fans von »House of Night«!
Im Jahr 2018 hat Luzifer die Zahl der Dämonen in allen größeren Städten erhöht. Wenn sie nicht mit ihren Hausaufgaben beschäftigt ist oder mit ihrer wachsenden Zuneigung zum engelsgleichen Dämonenfänger-Azubi Simon, ist Riley in Atlanta unterwegs, um geplagte Bürger vor Höllenbrut zu bewahren - nur Dämonen ersten Grades natürlich, gemäß den strikten Regeln der Zunft. Das Leben ist so alltäglich, wie es nur sein kann für eine ganz normale Siebzehnjährige. Aber dann ruiniert ein mächtiger Geo-Dämon fünften Grades Rileys Routineauftrag in einer Bibliothek und bringt ihr Leben in Gefahr. Und als ob das nicht schlimm genug wäre, trifft eine unvorhergesehene Tragödie die Fängerzunft. Nun hat Riley eine gefährlichere Zukunft vor sich, als sie sich jemals vorzustellen vermocht hat.
Ein Buch, das mich schon eine ganze Weile interessiert hat, aber zu dem ich mich bis her nicht durchringen konnte es zu kaufen. Dafür erschien es mir dann einfach doch noch nicht spannend genug und war oben drauf noch nur als gebundene Version zu bekommen. Außerdem habe ich ja immer zig andere Bücher die ich mir auch noch zu gerne kaufen würde und möchte. Da blieb dieses nun leider immer auf der Strecke. Neulich habe ich es jedoch bei mir in der Bücherei entdeckt, ein echter Glückstreffer, denn so viele gute Bücher, zumindest aus meiner Sicht gibt es dort nicht.
Die Geschichte spielt ein wenig in der Zukunft und stellt uns ein Atlanta dar, das nicht nur finanziell am Ende ist, sondern auch noch ein Dämonenproblem hat. Rileys Vater Paul ist einer der besten Dämonenfänger in der Stadt und so ist es wohl nicht gerade überraschend, dass es Rileys größter Traum ist nach der Schule ebenfalls eine Dämonenfängerin zu werden.
Allerdings ist das leichter gesagt als getan. Als Riley einen Bilio - einen Dämon erster Klasse und das nette Kerlchen aus dem Video oben - fangen soll geht ihre Welt irgendwie zu Bruch. Denn der kleine Kerl bekommt überraschend mächtige Verstärkung und Riley muss darum bangen ihre Lehrlingsstelle nicht zu verlieren. Ein ungeliebtes YouTube-Video überzeugt die anderen Fänger jedoch, dass sie keinen Fehler gemacht hat, sondern irgendwas sehr, sehr merkwürdiges vorgeht.
Aber damit noch nicht genug. Noch in der selben Nacht stirbt Paul Blackthorne und lässt Riley in der Obhut von Denver Beck zurück - Rileys mittlerweile verhasstem Ex-Scharm - keiner von beiden ist darüber sehr glücklich, aber irgendwie müssen sie nun zurecht kommen.
Dennoch gibt es in Rileys Leben einen Lichtblick. Simon, ebenfalls ein Lehrling und ihr neuer großer Scharm...
Rileys Leben ist so normal wie ungewöhnlich. Neben ständigen Schulwechseln, bedingt durch die finanzielle Kriese muss sie sich mit Hausaufgaben und nervigen Zicken herumschlagen, die ihr das Leben schwer machen wollen. Zwar steht ihr ihr bester Freund zur Seite, aber leider steht dieser unter strenger Bewachung und diese mag nun mal keine Dämonenfänger...
Und neben dem üblichen Schulstress muss Riley sich dann auch noch damit abmühen gegen Vorurteile anzukämpfen, dass sie eine Fängerin werden will. Und sich natürlich noch den ganzen Fänger-Kram aneignen, denn sonst wird sie nie zur Gesellin ernannt...
Obwohl ich anfangs sehr skeptisch war über diesen ganzen Kram mit dem Dämonenfangen, so muss ich doch sagen, dass Jana Oliver ein Atlanta geschaffen hat, dass am finanziellen Hungertuch knabbert und dabei noch erschreckend realistisch bleibt, schließlich müssen die Menschen irgendwie überleben... Aber auch noch so seine ganz speziellen Sorgen hat, denn neben Dämonen und Nekromanten lassen sich auch noch Engel und Hexen in dieser Stadt finden. Letztlich ergibt sich aus diesen so unterschiedlichen Problemen ein stimmiges Bild in dem unsere Hauptfigur versucht ihr Leben trotz aller Widrigkeiten auf die Reihe zu bekommen.
Es ist wohl nicht gelogen, dass wenn man die House of Night Reihe lesen mag auch an diesem Buch seine Freude findet. Schade nur das ich so langsam aber sicher aus dieser Altersgruppe raus wachse, denn eigentlich ist es ein sehr gutes Buch.
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