14.09.2012

Charlaine Harris - True Blood - Vorübergehend tot




Autor: Charlaine Harris
Übersetzer: Dorothee Danzmann
Originaltitel: Dead until Dark
Deutscher Titel: Vorübergehend Tot
Reihe: Sookie Stackhouse od. True Blood
Einbandart: Taschenbuch
Erscheinungsdatum: 01.07.2009
Verlag: Feder und Schwert
Seitenanzahl: 328









Sookie Stackhouse jobbt in einer Kleinstadt in Louisiana als Kellnerin. Sie ist still, introvertiert und geht selten aus. Nicht, daß sie nicht hübsch wäre. Im Gegenteil. Sookie hat nur, na ja, eben diese "Behinderung". Sie kann Gedanken lesen. Das macht sie nicht gerade begehrenswert. Doch dann taucht Bill auf. Er ist groß, düster, gutaussehend - und Sookie hört kein Wort von dem, was er denkt. Er ist genau die Art Mann, auf die sie schon ihr ganzes Leben lang wartet ...

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07.09.2012

Freitags-Füller Nr. 4


  1. Warum muss ich so darum kämpfen einen Praktikumsplatz zu finden, während andere die nach geschmissen bekommen?
  2. Lange schlafen und spät ins Bett kommen  sind blöde Angewohnheiten.
  3. Ich habe Lust darauf mir ein neues Buch zu kaufen.
  4. Ich habe nie diese Formulierung benutzt " ______________" und es _________________ . (Tja, da fällt mir keine Formulierung ein, die ich noch nie benutzt habe...)
  5. Tee kochen mache ich schon immer so, wie meine Eltern es mir gezeigt haben.
  6. Wie sollte ich wissen, dass ausgerechnet dort wo ich spielen will eine Spielleiterin ist, die ich nicht mag?!
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf nichts gutes im Fernsehen und mein Puzzle -, morgen habe ich nichts geplant und Sonntag möchte ich mein Buch fertig gelesen haben!

01.09.2012

Benedict Jacka - An Alex Verus Novel - Fated




Autor: Benedict Jacka
Übersetzer: ./.
Originaltitel: Fated
Deutscher Titel: ./.
Einbandart: Taschenbuch
Erscheinungsdatum: 01.03.2012
Verlag:  Little, Brown Book Group
Seitenanzahl: 322








Camden, North London. A tangled, mangled junction of train lines, roads and the canal. Where minor celebrities hang out with minor criminals, where tourists and moody teenagers mingle, and where you can get your ears pierced and your shoulder tattooed while eating sushi washed down with a can of super strength beer. In the heart of Camden, where rail meets road meets leyline, you might find the Arcana Emporium, run by one Alex Verus. He won’t sell you a wand or mix you a potion, but if you know what you’re looking for, he might just be able to help. That’s if he’s not too busy avoiding his apprentice, foiling the Dark, outwitting the Light, and investigating a highly toxic Relic that has just turned up at the British Museum.







Wie man sieht handelt es sich hier bei um ein englisches Buch. Ich habe es bei einer kurzen Shopping Tour in einem Schottischen Städtchen entdeckt und da ich nicht ohne Bücher nach Hause fahren wollte habe ich dieses als eins von zweien ausgesucht. Bis dahin noch nie von Benedict Jacka gehört hatte oder von seinen Büchern.
Warum hat mich das Buch so neugierig gemacht? Schwer zu sagen irgendwie, aber es lag wohl mit am Cover, das zwar sehr schlicht, dafür aber sehr schön gestaltet ist und wohl auch an der Story, die für den momentanen Büchermarkt eher ungewöhlich ist, wie ich finde.

Alex Verus führt eigentlich ein sehr ruhiges und beschauliches Leben, ihm gehört das Arcana Emporium in der Nähe des Camden Market. Man kann es vielleicht schon erraten, dank des Namens, aber für die die es nicht erraten haben das Arcana Emporium ist ein Laden für magische Utensilien, von Zutaten für einen Liebestrank bis hin zur Kristallkugel wird man hier wohl alles finden. Aber zwischen dem ganzen Plunder verbirgt sich dann und wann auch noch ein wahres Schmuckstück.
Ach hatte ich erwähnt, dass Alex ein Hellseher, Wahrsager, Seher oder wie man es auch nennen mag ist? Er kann wenn er will in die Zukunft sehen und das auf eine sehr, sehr praktische Art, wie ich finde, so würde ich das auch gerne können. Ansonsten ist er magisch gesehen allerdings ein ziemlicher Flopp...

Und eigentlich will Alex mit dem Konzil der Magier, der lichten Maier wohl gemerkt, und den dunklen Magiern nichts, aber auch gar nichts zu tun haben und eigentlich funktioniert das alles auch sehr gut. Er führt seinen Laden und hat seit einiger Zeit auch Hilfe von einer jungen Frau namens Luna. Aber dann geht irgendwie alles schief. Zunächst taucht ein alter ungern gesehener Bekannter auf und bietet Alex einen inoffiziellen Job für das Konzil an, dann findet Luna eine seltsame Box, deren Fähigkeiten nicht ganz klar sind und dann tauchen auch noch dunkle Magier auf, die ihn davon überzeugen wollen mit ihnen zusammen zu arbeiten oder aber zu sterben. Und dann gibt es da noch jenes merkwürdige Relikt im Britischen Museum, von dem keiner so recht zu wissen scheint wie man es knackt.

Und damit ist die wilde Jagd eröffnet und Alex ist mitten drin, Lichte und Dunkle Magier buhlen mit fairen und unfairen Mitteln darum, dass Alex ihnen seine Fähigkeiten als Seher zur Verfügung stellt, damit sie an das Relikt im Museum ran kommen und nur Alex scheint zu wissen, wie man das anstellt. Aber irgendwie ist er zu sehr damit beschäftigt auf die ganzen Personen zu reagieren, als sich mal darüber klar zu werden wer wie was wo und wann und vor allem was er will. Und dann holt ihn auch noch seine Vergangenheit bei seinem Ex-Meister Richard ein. Wie wird das nur alles enden?!

Ich bereue es einmal mehr nicht mich auf meinen Bücher-Instinkt verlassen zu haben, ich wurde wieder mal zielsicher zu einem guten, lesenswerten Buch geführt. Mir gefällt sehr, dass Benedict Jacka mit Alex Verus eine Figur geschaffen hat, die dem momentanen - ich nenne es jetzt mal so - "Twilight-Standard" absolut nicht entspricht. Weder ist er ein Vampir, eine Fee, ein Gestaltwandler noch sonst etwas von diesen momentan so populären Fantasy-Figuren und er ist auch kein erwachsen gewordener Harry Potter. Er scheint ein ganz normaler Typ zu sein, der so seine guten Seiten hat, aber auch seine schlechten und versucht sein nicht ganz so normales Leben zu meistern, was ihm momentan nicht wirklich gelingt, denn er stolpert von einem Problem zum nächsten.

Dann ist da noch London, ein London, das so normal wie eh und je ist, aber wenn man weiß wo man suchen muss, dann kann man Magier, Elementar-Wesen, Riesige Spinnen und Pegasi finden, aber nur wenn man  genau hinschaut. Es ist eine Welt, die gleich um die Ecke liegen könnte, so greifbar und doch völlig fern.

Kurz und gut, Benedict Jacka hat eine wunderbare und tolle Geschichte geschaffen, die es lohnt zu lesen und von der ich mir auch die Fortsetzungen kaufen werde, wenn auch nicht in einem schottischen Bücherladen, sondern übers Internet, welch Segen, dass es diese Erfindung doch gibt...

31.08.2012

Freitags-Füller Nr. 3


  1. Eine schöne Tasse Ostfriesentees, nach einem Urlaub macht mich glücklich. 
  2. Ich möchte gerne Sommer, Sonne, Sonnenschein, bitte. 
  3. Ofen Makaroni à la Mamma schmeckt SO gut! 
  4. Freitag ist mein Lieblingstag der Woche weil dann das Wochenende vor der Tür steht
  5. Der Wille etwas zu Ende zubringen ist meine beste Eigenschaft. 
  6. Wir könnten soviel von unseren Eltern und Großeltern lernen . 
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen ruhigen Abend ohne Stress-, morgen habe ich eine Fahrt nach Dortmund mit meinem Vater geplant und Sonntag möchte ich nur eins und das ist ausschlafen!

27.08.2012

Rick Riordan - Die Kane-Chroniken - Die rote Pyramide




Autor: Rick Riordan
Übersetzer: Claudia Max
Originaltitel: The Red Pyramid
Deutscher Titel: Die Kane-Chroniken - Die rote Pyramide
Einbandart: Gebunden
Erscheinungsdatum: Januar 2012
Verlag: Carlsen
Seitenanzahl: 608







Ein Besuch im Museum? An Heiligabend? Eine bescheuerte Idee, findet Sadie. Sie sieht ihren Vater, den berühmten Ägyptologen Dr. Julius Kane, ja ohnehin nur zwei Mal im Jahr - und dann muss er sie und ihren Bruder Carter ausgerechnet ins British Museum schleppen. Aber ihr Vater will ihnen gar keine verstaubten Sarkophage zeigen - er plant nicht weniger, als den ägyptischen Gott Osiris zu beschwören. Doch das geht schief, und er wird von einem unheimlichen glutroten Typen entführt. Um ihn zu befreien, müssen Sadie und Carter es mit der gesamten ägyptischen Götterwelt aufnehmen.




Tut mir leid, leider gibt es dies mal keinen deutschen Trailer zu diesem Buch, daher habe ich dies mal die englische Variante gewählt. Ich hoffe ihr gewinnt dennoch einen guten Eindruck von dem Buch.


Die rote Pyramide ist der Auftakt zur zweiten Götter-Reihe von Rick Riordan und nach den griechischen Göttern in Percy Jackson befasst er sich nun mit den ägyptischen Göttern und ihrem Kampf in der Modernen Welt. Da ich bereits die Geschichte von Percy Jackson kenne war neugierig, ob er sein Niveau halten kann. Gut, ich habe zwar sowohl bei Percy Jackson als auch hier zunächst die Hörbücher gehört, aber nach dem ich dieses Buch in der Bücherei gefunden haben wollte ich es doch mal lesen.

Carter und Sadie Kane wurden als kleine Kinder getrennt, nach dem ihre Mutter bei einem Unfall an Cleopratras Needle in London ihr Leben verloren hat. Carter lebte bei seinem Vater Julius Kane und reiste mit ihm durch die ganze Welt, immer auf der Suche nach ägyptischen Artefakten oder zum nächsten Vortrag seines Vaters. Sein gesamtes Leben hat er in einem Koffer untergebracht und zur Schule geht er auch nicht. Sadie dagegen wächst bei ihren Großeltern mütterlicherseits in London auf und wächst zu einem rebellischen Gör heran, das ihre Lederstiefel und ihre Katze Muffin über alles liebt. Ihren Vater und ihren Bruder sieht sie nur zwei Mal im Jahr und an Heiligabend ist es wieder so weit.
Aber der 'ach so tolle' Besuch im Britischen Museum gerät völlig außer Kontrolle und Julius Kane, der eigentlich nur Osiris Anrufen wollte setzt gleich fünf Götter frei, Osiris, Isis, Horus, Nephtys und Seth. Und das ein wenig seltsam-normale Leben der Geschwister Kane hat ein Ende, den Seth liegt viel daran die Welt wie wir sie kennen zu zerstören und nur Sadie und Carter können sie aufhalten, doch das Lebenshaus ist ihnen dicht auf den Fersen, denn ungewollt sind Sadie und Carter nicht nur die mächtigsten Magier dieser Zeit, sondern beherbergen auch noch zwei Götter.
Und so beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit.

Die Geschichte selbst erzählen Sadie und Carter immer abwechselnd, wobei sie sich nicht immer Kommentare über den Part des Anderen verkneifen können oder sich auch mal darum streiten, wer nun weiter machen darf. Obwohl beide völlig unterschiedliche Typen sind, Cater ist eher ein ruhiger Typ und Sadie ist frech und vorlaut, schaffen sie es immer wieder gut an den Part des anderen anzuknüpfen und den Leser gelegentlich zum Schmunzeln zu bringen ("Nein, nein, nein! Ich brauche einen Dosenöffner! In meinem Kopf sitzt ein Gott!").

Das Buch ist eigentlich für Leser ab 12 Jahren geschrieben, aber wie man ja schon gesehen hat hält mich das nicht auf (Hey, ich hab sogar Krabat oben im Schrank stehen ^^). Und meistens habe ich damit ja auch noch recht, dass die Bücher gut gemacht sind. Dieses hier bildet da keine Ausnahme, auch wenn ich mich selbst damit schwer getan habe, aber das mag doch daran liegen, das ich den Fehler gemacht habe mir erst das Hörbuch an zu hören und dann das Buch zu lesen.

So oder so, Rick Riordan schafft es auch mit den Kane-Chroniken uralte Mythen in die Moderne Welt zu verfrachten und Götter als etwas durch ausdenkbares darzustellen, die in dieser Welt noch existieren und mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen haben und dabei den anderen Gotteshäusern nicht in die Quere kommen wollen. Auch die Protagonisten sind wieder einmal sehr gelungen und spiegeln zwei eigentlich sehr normale Teenager wieder, in eine Welt verfrachtet werden, mit der sie eigentlich gar nichts am Hut haben und nur ihre Familie weider haben wollen und sich dafür auf eine Abenteuer einlassen, das eigentlich ihren Horizont übersteigt und an dem sie wachsen müssen und es auch tun.
Amüsant ist auch mal wieder das Problem, wer nun eigentlich der wahre Antagonist ist. Set, der die Welt ins Chaos stürzen will um mehr macht zu bekommen, oder doch jemand anderes, der Set nur als Spielfigur nutzt? Um das herauszufinden muss man das Buch schon lesen.

Wie gesagt, ich selbst habe mich mit dem Lesen etwas schwer getan, aber das lag an meinem eigenen Fehler, dennoch handelt es sich bei diesem Buch um einen gelungenen Auftakt zu einer neuen Götter-Reihe von Rick Riordan und ich bin sehr gespannt, wie es mit Carter und Sadie Kane weiter geht.
Und so ganz am Rande stelle ich mir natürlich auch die Frage, welches Götterhaus wird das nächste sein, dass sich Rick Riordan vornimmt? Die nordischen Götter? Die japanischen oder chinesischen? Vielleicht auch die der Maya? Auswahl gibt es genug, ich selbst würde auf die nordischen Götter hoffen.

24.08.2012

Freitags-Füller Nr. 2


  1. Schneeflocken sind im Sommer eher unwahrscheinlich, aber süße kleine Dinger, die im Winter viel öfter vom Himmel tanzen sollten.
  2. Ich werde heute bestimmt noch verzweifeln.
  3. Art of Dying - Get through this ist ein Song dessen Text mir etwas bedeutet.
  4. Nur ein Schluck Cola und der Abend kann weiter gehen.
  5. Bei meiner Familie ist wo ich am glücklichsten bin.
  6. Ich glaube dass Freunde ein notwendiger und wichtiger Teil des Lebens sind.
  7. Was das Wochenende angeht, heute abend freue ich mich nicht darüber das wieder Fußball läuft-, morgen kann ich hoffentlich endlich Batman im Kino sehen und Sonntag möchte ich etwas leckeres zum Mittag haben, hoffentlich die Nudeln mit Lachs.. hm lecker!

23.08.2012

Jana Oliver - Die Dämonenfängerin - Aller Anfang ist die Hölle




Autor: Jana Oliver
Übersetzer: Maria Poets
Originaltitel: The Demon Trapper's Daughter
Deutscher Titel: Die Dämonenfänerin - Aller Anfang ist die Hölle
Einbandart: Gebunden
Erscheinungsdatum: 05.09.2011
Verlag: Fischer FJB
Seitenanzahl: 537 Seiten







Die siebzehnjährige Riley, einzige Tochter des legendären Dämonenfängers Paul Blackthorne, hat schon immer davon geträumt, in seine Fußstapfen zu treten. Jetzt ergreift sie die Chance, sich zu beweisen. Die neue große Serie für alle Fans von »House of Night«!

Im Jahr 2018 hat Luzifer die Zahl der Dämonen in allen größeren Städten erhöht. Wenn sie nicht mit ihren Hausaufgaben beschäftigt ist oder mit ihrer wachsenden Zuneigung zum engelsgleichen Dämonenfänger-Azubi Simon, ist Riley in Atlanta unterwegs, um geplagte Bürger vor Höllenbrut zu bewahren - nur Dämonen ersten Grades natürlich, gemäß den strikten Regeln der Zunft. Das Leben ist so alltäglich, wie es nur sein kann für eine ganz normale Siebzehnjährige. Aber dann ruiniert ein mächtiger Geo-Dämon fünften Grades Rileys Routineauftrag in einer Bibliothek und bringt ihr Leben in Gefahr. Und als ob das nicht schlimm genug wäre, trifft eine unvorhergesehene Tragödie die Fängerzunft. Nun hat Riley eine gefährlichere Zukunft vor sich, als sie sich jemals vorzustellen vermocht hat.





Ein Buch, das mich schon eine ganze Weile interessiert hat, aber zu dem ich mich bis her nicht durchringen konnte es zu kaufen. Dafür erschien es mir dann einfach doch noch nicht spannend genug und war oben drauf noch nur als gebundene Version zu bekommen. Außerdem habe ich ja immer zig andere Bücher die ich mir auch noch zu gerne kaufen würde und möchte. Da blieb dieses nun leider immer auf der Strecke. Neulich habe ich es jedoch bei mir in der Bücherei entdeckt, ein echter Glückstreffer, denn so viele gute Bücher, zumindest aus meiner Sicht gibt es dort nicht.

Die Geschichte spielt ein wenig in der Zukunft und stellt uns ein Atlanta dar, das nicht nur finanziell am Ende ist, sondern auch noch ein Dämonenproblem hat. Rileys Vater Paul ist einer der besten Dämonenfänger in der Stadt und so ist es wohl nicht gerade überraschend, dass es Rileys größter Traum ist nach der Schule ebenfalls eine Dämonenfängerin zu werden.
Allerdings ist das leichter gesagt als getan. Als Riley einen Bilio - einen Dämon erster Klasse und das nette Kerlchen aus dem Video oben - fangen soll geht ihre Welt irgendwie zu Bruch. Denn der kleine Kerl bekommt überraschend mächtige Verstärkung und Riley muss darum bangen ihre Lehrlingsstelle nicht zu verlieren. Ein ungeliebtes YouTube-Video überzeugt die anderen Fänger jedoch, dass sie keinen Fehler gemacht hat, sondern irgendwas sehr, sehr merkwürdiges vorgeht.
Aber damit noch nicht genug. Noch in der selben Nacht stirbt Paul Blackthorne und lässt Riley in der Obhut von Denver Beck zurück - Rileys mittlerweile verhasstem Ex-Scharm - keiner von beiden ist darüber sehr glücklich, aber irgendwie müssen sie nun zurecht kommen.
Dennoch gibt es in Rileys Leben einen Lichtblick. Simon, ebenfalls ein Lehrling und ihr neuer großer Scharm...

Rileys Leben ist so normal wie ungewöhnlich. Neben ständigen Schulwechseln, bedingt durch die finanzielle Kriese muss sie sich mit Hausaufgaben und nervigen Zicken herumschlagen, die ihr das Leben schwer machen wollen. Zwar steht ihr ihr bester Freund zur Seite, aber leider steht dieser unter strenger Bewachung und diese mag nun mal keine Dämonenfänger...
Und neben dem üblichen Schulstress muss Riley sich dann auch noch damit abmühen gegen Vorurteile anzukämpfen, dass sie eine Fängerin werden will. Und sich natürlich noch den ganzen Fänger-Kram aneignen, denn sonst wird sie nie zur Gesellin ernannt...

Obwohl ich anfangs sehr skeptisch war über diesen ganzen Kram mit dem Dämonenfangen, so muss ich doch sagen, dass Jana Oliver ein Atlanta geschaffen hat, dass am finanziellen Hungertuch knabbert und dabei noch erschreckend realistisch bleibt, schließlich müssen die Menschen irgendwie überleben... Aber auch noch so seine ganz speziellen Sorgen hat, denn neben Dämonen und Nekromanten lassen sich auch noch Engel und Hexen in dieser Stadt finden. Letztlich ergibt sich aus diesen so unterschiedlichen Problemen ein stimmiges Bild in dem unsere Hauptfigur versucht ihr Leben trotz aller Widrigkeiten auf die Reihe zu bekommen.
Es ist wohl nicht gelogen, dass wenn man die House of Night Reihe lesen mag auch an diesem Buch seine Freude findet. Schade nur das ich so langsam aber sicher aus dieser Altersgruppe raus wachse, denn eigentlich ist es ein sehr gutes Buch.