01.09.2012

Benedict Jacka - An Alex Verus Novel - Fated




Autor: Benedict Jacka
Übersetzer: ./.
Originaltitel: Fated
Deutscher Titel: ./.
Einbandart: Taschenbuch
Erscheinungsdatum: 01.03.2012
Verlag:  Little, Brown Book Group
Seitenanzahl: 322








Camden, North London. A tangled, mangled junction of train lines, roads and the canal. Where minor celebrities hang out with minor criminals, where tourists and moody teenagers mingle, and where you can get your ears pierced and your shoulder tattooed while eating sushi washed down with a can of super strength beer. In the heart of Camden, where rail meets road meets leyline, you might find the Arcana Emporium, run by one Alex Verus. He won’t sell you a wand or mix you a potion, but if you know what you’re looking for, he might just be able to help. That’s if he’s not too busy avoiding his apprentice, foiling the Dark, outwitting the Light, and investigating a highly toxic Relic that has just turned up at the British Museum.







Wie man sieht handelt es sich hier bei um ein englisches Buch. Ich habe es bei einer kurzen Shopping Tour in einem Schottischen Städtchen entdeckt und da ich nicht ohne Bücher nach Hause fahren wollte habe ich dieses als eins von zweien ausgesucht. Bis dahin noch nie von Benedict Jacka gehört hatte oder von seinen Büchern.
Warum hat mich das Buch so neugierig gemacht? Schwer zu sagen irgendwie, aber es lag wohl mit am Cover, das zwar sehr schlicht, dafür aber sehr schön gestaltet ist und wohl auch an der Story, die für den momentanen Büchermarkt eher ungewöhlich ist, wie ich finde.

Alex Verus führt eigentlich ein sehr ruhiges und beschauliches Leben, ihm gehört das Arcana Emporium in der Nähe des Camden Market. Man kann es vielleicht schon erraten, dank des Namens, aber für die die es nicht erraten haben das Arcana Emporium ist ein Laden für magische Utensilien, von Zutaten für einen Liebestrank bis hin zur Kristallkugel wird man hier wohl alles finden. Aber zwischen dem ganzen Plunder verbirgt sich dann und wann auch noch ein wahres Schmuckstück.
Ach hatte ich erwähnt, dass Alex ein Hellseher, Wahrsager, Seher oder wie man es auch nennen mag ist? Er kann wenn er will in die Zukunft sehen und das auf eine sehr, sehr praktische Art, wie ich finde, so würde ich das auch gerne können. Ansonsten ist er magisch gesehen allerdings ein ziemlicher Flopp...

Und eigentlich will Alex mit dem Konzil der Magier, der lichten Maier wohl gemerkt, und den dunklen Magiern nichts, aber auch gar nichts zu tun haben und eigentlich funktioniert das alles auch sehr gut. Er führt seinen Laden und hat seit einiger Zeit auch Hilfe von einer jungen Frau namens Luna. Aber dann geht irgendwie alles schief. Zunächst taucht ein alter ungern gesehener Bekannter auf und bietet Alex einen inoffiziellen Job für das Konzil an, dann findet Luna eine seltsame Box, deren Fähigkeiten nicht ganz klar sind und dann tauchen auch noch dunkle Magier auf, die ihn davon überzeugen wollen mit ihnen zusammen zu arbeiten oder aber zu sterben. Und dann gibt es da noch jenes merkwürdige Relikt im Britischen Museum, von dem keiner so recht zu wissen scheint wie man es knackt.

Und damit ist die wilde Jagd eröffnet und Alex ist mitten drin, Lichte und Dunkle Magier buhlen mit fairen und unfairen Mitteln darum, dass Alex ihnen seine Fähigkeiten als Seher zur Verfügung stellt, damit sie an das Relikt im Museum ran kommen und nur Alex scheint zu wissen, wie man das anstellt. Aber irgendwie ist er zu sehr damit beschäftigt auf die ganzen Personen zu reagieren, als sich mal darüber klar zu werden wer wie was wo und wann und vor allem was er will. Und dann holt ihn auch noch seine Vergangenheit bei seinem Ex-Meister Richard ein. Wie wird das nur alles enden?!

Ich bereue es einmal mehr nicht mich auf meinen Bücher-Instinkt verlassen zu haben, ich wurde wieder mal zielsicher zu einem guten, lesenswerten Buch geführt. Mir gefällt sehr, dass Benedict Jacka mit Alex Verus eine Figur geschaffen hat, die dem momentanen - ich nenne es jetzt mal so - "Twilight-Standard" absolut nicht entspricht. Weder ist er ein Vampir, eine Fee, ein Gestaltwandler noch sonst etwas von diesen momentan so populären Fantasy-Figuren und er ist auch kein erwachsen gewordener Harry Potter. Er scheint ein ganz normaler Typ zu sein, der so seine guten Seiten hat, aber auch seine schlechten und versucht sein nicht ganz so normales Leben zu meistern, was ihm momentan nicht wirklich gelingt, denn er stolpert von einem Problem zum nächsten.

Dann ist da noch London, ein London, das so normal wie eh und je ist, aber wenn man weiß wo man suchen muss, dann kann man Magier, Elementar-Wesen, Riesige Spinnen und Pegasi finden, aber nur wenn man  genau hinschaut. Es ist eine Welt, die gleich um die Ecke liegen könnte, so greifbar und doch völlig fern.

Kurz und gut, Benedict Jacka hat eine wunderbare und tolle Geschichte geschaffen, die es lohnt zu lesen und von der ich mir auch die Fortsetzungen kaufen werde, wenn auch nicht in einem schottischen Bücherladen, sondern übers Internet, welch Segen, dass es diese Erfindung doch gibt...

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