Charlaine Harris - True Blood - Vorübergehend tot
Autor: Charlaine Harris
Übersetzer: Dorothee Danzmann
Originaltitel: Dead until Dark
Deutscher Titel: Vorübergehend Tot
Reihe: Sookie Stackhouse od. True Blood
Einbandart: Taschenbuch
Erscheinungsdatum: 01.07.2009
Verlag: Feder und Schwert
Seitenanzahl: 328

Sookie Stackhouse jobbt in einer Kleinstadt in Louisiana als Kellnerin. Sie ist still, introvertiert und geht selten aus. Nicht, daß sie nicht hübsch wäre. Im Gegenteil. Sookie hat nur, na ja, eben diese "Behinderung". Sie kann Gedanken lesen. Das macht sie nicht gerade begehrenswert. Doch dann taucht Bill auf. Er ist groß, düster, gutaussehend - und Sookie hört kein Wort von dem, was er denkt. Er ist genau die Art Mann, auf die sie schon ihr ganzes Leben lang wartet ...
Okay, wer kennt die Serie mittlerweile wohl nicht? Ich schätze mal die meisten werden sie kennen. Ich hab mich lange gesträubt mir sie anzusehen, aber irgendwann hat die Neugier dann doch gesiegt und ich habe mir den "Unsinn" auf englisch rein gezogen - warum englisch? Weil da immer mehr Episoden vorhanden sind als in der Syncro, außerdem besteht die Gefahr das die zurecht geschnitten wurden fürs deutsche Fernsehen. In den ersten Folgen war ich doch eher von einem "Vampir-Porno" überzeugt als von allem anderen, wer es gesehen hat weiß was ich meine. Aber gut, als Erik ins Spiel kam waren meine Zweifel dann doch ausgelöscht...
Trotzdem hab ich mich noch länger geweigert die Bücher zu lesen, geschweige denn zu kaufen, aber da ich die nun neulich auch in der Bücherei entdeckt habe habe ich diesen Teil dann doch mit genommen, irgendwann gewinnt meine Neugier eben immer, da kann man nichts dran machen.
Die Story des Buches und der Serie liegen doch sehr nah bei einander, auch wenn die eine oder andere Figur nicht so präsent ist, gar nicht da ist oder weitaus stärker präsent als gedacht. So fehlt im Buch Sookies beste Freundin dafür steht einer von Sookies Ex-Freunden auf der Matte.
Was dann aber doch sehr auffällt, das die Serie Jasons Problem als Tatverdächtiger und seine nun toten Freundinnen stärker in den Vordergrund stellt, als es das Buch tut. Sicher ist auch hier Sex dann und wann ein Thema, aber das Buch fixiert sich doch weit mehr auf Sookie und ihr Leben.
Wie es ihr nach dem Tod der Großmutter ergeht, wie sie sich durch den Konsum des Vampirblutes verändert und wie sie damit klar kommen muss, dass ihr Arbeitgeber doch tatsächlich in sie verknallt ist und noch ein eigenes kleines Geheimnis hat.
Schade finde ich nur, dass Erik Northman in diesem ersten Buch etwas zu kurz kommt, denn schließlich ist er eine meiner Lieblingsfiguren.
Tja, obwohl True Blood auch nur mit dem Vampir-Trend geht, werden hier doch auch ganz eigne Wege beschritten, die Vampire tretten ins Licht der Kameras und geben sich als das zu erkennen, was sie wirklich sind, wie man sie sich erklärt sei da hingestellt. Und ja, sie können doch fast 'human' leben, denn die Japaner haben künstliches Blut erschaffen - welches übrigens der Serie den Namen leiht - und so ist es kein Zwang mehr Menschen zu beisen und zu töten. Langsam aber sicher werden Gesetze erlassen, die dafür sorgen dass ein Vampir ein normales Leben führen kann. Ein interessanter Gedanke wie ich sagen muss, kein Glitzern und im Sonnenlicht stehen - pardon nichts gegen die Biss-Reihe - dafür aber ausfahrbare Fänge, vampirische Clubbesitzer und eine Subkultur die ins Rampenlicht drängt.
Heute hat sich meine Meinung völlig geändert zu der Buchreihe und auch zur Serie. Die Bücher werde ich mir zwar trotzdem nicht kaufen aber dennoch werde ich sie mit Begeisterung weiter lesen und auch die nächste Staffel von True Blood begeistert schauen - was ja schon bald der Fall ist. Ich freue mich drauf und weiß das es sich lohnt.
blablablablablablablablablablabla
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